November 2006 - neue Buscher Werke entdeckt in Garmisch-Partenkirchen!
Nach freundlicher Auskunft von Dr. Michael Schmid, Kunstexperte (Inventarisierung in der Diözese München-Freising), konnten nach Recherchen im Archiv der Pfarrei St. Martin in Garmisch vom dortigen Kirchenpfleger die Herz-Jesu- und Herz-Maria-Büste auf den Seitenaltären in neobarockem Stil von 1912 unserem Thomas Buscher zugeordnet werden.

10. November 2006 - Martini-Tag in Tauberbischofsheim
Theologische Betrachtung des Hochaltars von St. Martin in Tauberbischofsheim von Pastoralreferent Dr. Peter Zürcher.
September 2006 in Mannheim
Schon Heinz Bischof hat in seiner „Chronik der Buscher Brüder“ den Werken in der Liebfrauenkirche, die 2003 ihr 100jähriges Jubiläum feierte , und in der Heilig-Geist-Kirche breiten Raum gewidmet.

In der Liebfrauenkirche im Stadtteil Jungbusch fällt sofort der vergoldete Hochaltar, der die Krönung Mariens zeigt, ins Auge. Die früheren Altarflügel sind im Chorraum links und rechts als Tafeln in die Wände eingelassen. Thomas Buscher stellt auf ihnen das Leben Mariens dar. Erneut blickt man in Gesichter, die dem Leben entsprungen scheinen. Jeder Gesichtsausdruck spiegelt ein Leben wider. Bei der Darstellung „Jesu im Tempel“ erblickt man rechts eine alte, auf einen Stock gestützte Frau. Wie beim Altar in Tauberbischofsheim hat Thomas Buscher auch hier seine Mutter Dorothea nicht vergessen.

Bei der Kreuzwegstation wurde das Holz naturbelassen und entfaltet so seine ganze Wirkung. Den Rahmen bildet roter Buntsandstein. Thomas Buscher hat je 4 Blöcke zusammengefasst, dessen vierter den auferstandenen Christus zeigt.

Ein besonderes Kleinod ist ein vor dem Altar stehendes Vortragekreuz.
Schwester Simone gilt Dank nicht nur für die fürsorgliche Begleitung, Ausleuchtung und Leiter, sondern auch die kundige Erläuterung zu den Einzelheiten des Altars und des Kreuzwegs.

Die Heilig-Geist–Kirche in der Oststadt konnte ebenfalls 2003 auf 100 Jahre zurückblicken. Sie prägt ein in Weiß und Gold gehaltener Hochaltar mit jeweils zwei Seitenflügeln, die Leben, Sterben und Himmelfahrt Jesu darstellen.
Pfarrgemeinderat Dr. Karl Koltai half mit Ausleuchtung und Leiter und stand im übrigen für alle Fragen rund um die Kirche zur Verfügung.
August 2006 in den Landkreisen
Straubing, Kelheim und Erding
Bereits 1895 hatte er für die Sakraments- oder Degenbergkapelle den
Herz-Jesu-Altar geschaffen und wohl im gleichen Jahr den Bartholomäus-Altar
in der Kastenmayrkapelle mit der Berufung der 4 Apostel.
Der Altar in der
Herz-Mariä-Kapelle rundet das Werk ab.
Auch hier besonderer Dank an den engagierten Mesner, Herrn Räuschel, der tatkräftig die Leiter und die Arbeitslampe zum Ausleuchten der Seitenkapellen trug und aufstellte.
Die Kirche von Siegenburg verfügt über das bislang nachweisbar älteste öffentlich bekannte Werk des Künstlers.
Die viertafelige Darstellung der 12 Apostel von 1894 im Presbyterium blieb naturbelassen. Zur gleichen Zeit schuf Thomas Buscher die reich ausgestattete Kanzel.
Typisch oberbayerisch stellt sich die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Schwindkirchen dar. Die Maria mit Sternenkranz, der Hl. Joseph, der Hl. Antonius und der Hl. Leonhard sind von 1908. - Sie strahlen nach erfolgreicher Restaurierung.
Der Kirchenpfleger, Herr Franz Wimmer, und Herr Hermann Kerschbaumer, ein engagierter Bürger, widmeten sich der Führung mit viel Freude.

Straubing St. Jakob Dürnitzlkapelle
mit
Selbstporträt

Siegenburg - Apostel Johannes
und
heiliger Petrus
Schwindkirchen - hl. Josef
Juli 2006 in Schwaben
Überraschung in der Herz-Jesu-Kirche in Harburg im Nördlinger Ries. Thomas Buscher schuf 1903 nicht nur die „Krönung Mariens“ für die Mitte der Kassettendecke, ringförmig umgeben von den 12 Tierkreiszeichen:Die „Madonna im Strahlenkranz“ am Ortseingang von Denklingen stiftete 1917 ein einheimischer Bürger.
Thomas Buscher errichtete die Steinfigur auf einer alten Stele und brachte sichtbar seine Signatur an.
Für die frühere Leprosen-Kapelle mit gotischen Wandmalereien, die
Stephanskapelle in Kempten, ließ
der Konsul des Deutschen Reiches in Bologna, Markus Leonhard Kluftinger,
1908 einen Altar erstellen. Lange wurde die Herkunft dieses Altars aus Südtirol
vermutet.
Bei der Renovierung nach einem Brand 2003 entdeckte man die
Signatur Thomas Buschers und im Altargehäuse versteckt den Frachtbrief über
den Transport des Gehäuses von Bruck nach München zum Atelier Buschers.
Heinz Bischof identifizierte auf Bitte der Leonhardus-Markus-Kluftinger-Stiftung die figürliche Ausstattung, in deren
Zentrum - der Abendmahlsszene - Thomas Buscher ein Selbstporträt hinterließ.
Dank an die kundigen Begleiter, Frau Schaber von der Bibliothek der St.-Mang-Kirche
und an das Ehepaar Friedrich von der Stiftung, die zu berichten wussten,
dass man in der den Wein einschenkenden Figur das Porträt des Wirtes
vermute, der seinerzeit gegenüber der Kapelle ein Gasthaus betrieb.
2008 wird man das 100. Jubiläum des Altars begehen können.

Harburg - Krönung Mariens
und Tabernakelengel
(Deckenrelief )

Denklingen - Mariensäule
und
Signatur 1917

Kempten - St. Stephan
und
Selbstporträt
26. Juli 2006
Präsentation von Thomas Buscher vor dem Hallstadter Stadtrat im neuen Bürgerhaus mit der Bitte um Bereitstellung der Räumlichkeiten für eine Wander-Ausstellung über den Künstler, seinen Freund Professor Kaspar Schleibner, die "Hallstadter Kriegsmadonna" u.v.m. (s. Ausstellung)
26. - 28. Mai 2006
"Intensivkurs" auf den Spuren von Thomas Buscher in Gamburg, Miltenberg, Richelbach, Groß- und Kleinheubach, Höpfingen, Poppenhausen, Distelhausen u.v.a.

Besichtigung der Fürst Löwensteinischen
Schlosskapelle in Kleinheubach zusammen mit Architekt Wilfried Stendel und der
Kreisheimatpflegerin des Landkreises Miltenberg, Frau Hedi Eckert.
Der
"heilige Joseph" erlag im Januar diesen Jahres einem
Wasserschaden in der Kapelle, seine Restaurierung wird in Kürze unter
Absprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in Angriff genommen.

Besuch des "Buscher-Kleinodes"
Richelbach - wunderschöner Kreuzweg u.a., wie der hl. Antonius.
Herzlichen Dank an Frau Schell von der Kirchenverwaltung, Kreisheimatpflegerin
Hedi Eckert und ihrem Ehemann, der tatkräftig die Leiter hielt.

Höhepunkt war die Betrachtung des Hochaltares in der Pfarrkirche St. Martin, Tauberbischofsheim mit dem thronenden heiligen Bischof Martin im Zentrum durch Pastoralassistent, Herrn Peter Zürcher.
Durch die Auftragsvergabe und eigene theologische Überlegungen konnte er den
vollen Symbolcharakter dieses Werkes auslegen, dessen Entwurf allein auf die
Idee von Thomas Buscher zurückzuführen ist, wie es in der "Christlichen
Kunst" heisst.
Die Veranstaltung wurde leider von der Regional- Presse nicht
gewürdigt!
Thomas Buscher stellt sich in der Predella als Evangelist Lukas selbst
dar.
29. April 2006

Erste Kontakte zum Bürgermeister der Stadt Hallstadt, Erwin Braun, Besichtigung des neuen Bürgerhauses zwecks geplanter Retrospektive für „Thomas Buscher“
17. April 2005

Besuch im Kronacher Pfarrhaus bei Pfarrer Günter Hübner auf der Suche nach Thomas Buschers "Kreuzigungsgruppe" von 1902.